Urspung

Seit 1998 lasse ich die Numerologie in meine Beratungen und Standortbestimmungen mit einfliessen. Auch als Personalleiterin machte ich nur positive Erfahrungen in der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern unter Einbezug dieses einzigartigen Systems. Anfangs waren natürlich meine Kontaktpersonen skeptisch und befürchteten zuviel Esoterik hinter der Zahlenlehre. Doch diese Skepsis legte sich rasch.

Zum besseren Verständnis: Esoterik bedeutet Geheimwissen und nichts anderes. Und ja, die Numerologie gehörte über Jahrtausende zu jenen Geheimlehren, die nur im Verborgenen weiter gegeben wurden. Man sagt, dass die Numerologie so alt sei, wie es Lehren über das Mysterium der Welt gibt.

Dieses Wissen wurde erstmals in Europa durch Pythagoras ca. 490 vor Chr. eingeführt. Der grosse Mathematiker, Philosoph und Mystiker gründete zu jener Zeit in einer griechischen Enklave eine Gelehrtenschule in Kroton (Unteritalien), nachdem er viele Länder bereist hatte und sich von namhaften Weisen seiner Zeit unter anderem in Indien, Chaldäa und Aegypten in die Mysterien von Astologie, Astronomie und höherer Geometrie einweihen liess. Er lehrte in seiner Schule, dass die Planeten um die Sonne kreisten, 2000 Jahre vor Galilei. Zudem war er der grösste Eingeweihte der heiligen Geometrie seines Jahrhunderts. Nicht zu vergessen war Pythagoras einer der namhaftesten Mathematiker, dessen Formeln heute noch Gültigkeit haben.

Pythagoras verschlüsselte die grossen Einweihungen und das heilige Wissen über die Entstehung des Universums in Zahlen und Formeln. Auf dieses Weise wollte er sein geheimes Wissen vor Menschen schützen, die noch nicht die Reife erlangt haben, zum Wohle der Menschheit damit umzugehen. Seine Schule wurde um 495 v.Chr. während einer Revolte gegen die Pythagorer angezündet. Er starb in den Flammen und mit ihm alle Aufzeichnungen. Es gibt somit keine schriftlichen Überlieferungen über die Numerologie. Nur die mündlichen Überlieferungen durch seine Schüler blieben bestehen, die von Generation zu Generation weiter gegeben wurden. Sogar in der Bibel findet man Niederschriften über die Numerologie, wie mir mein Bruder, Kirchenhistoriker von Beruf, gezeigt hat.

Erst im letzten Jahrhundert, wurde Pythagoras Wissen nach 2500 Jahren öffentlich zugänglich gemacht. Er selber sagte voraus, dass wenn es an der Zeit sei, sein Wissen an die Öffentlichkeit gelangen werde. Heute ist die Menschheit anscheinend soweit, diese Weisheiten in ihrer tiefsten Wahrheit zu erfassen. Interessanterweise gilt dies nicht nur für die Numerologie, sondern auch für weitere mystische Lehren wie die Kabbala, Astrologie, Farbtherapie, Kinesiologie, Reiki etc.

Seit über zwanzig Jahren beschäftige ich mich mit der Numerologie, habe Aus- und Weiterbildungen besucht, unzählige Bücher darüber gelesen. Seit 2004 habe ich Numerologie-Seminare aufgebaut und geleitet, wie in der Migros Clubschule in Rapperswil, im Weiterbildungszentrum in Buchs SG und innerhalb privater Seminare.

 

Copyright © 2020 - Denise Frei Lehmann